Im März ging es nach Island, eine selbst gefahrene Rundreise mit mehreren Stopps an verschieden Gästehäuser. Hotels sind leider extrem teuer, zumindest bei uns. Zudem sind wir sehr früh los gefahren um vor Sonnenaufgang an den Locations anzukommen.

Man unterschätzt die Strecken auf Island. Die meisten Straßen sind wirklich 300km gerade aus, bzw mit ein paar Kurven. Spannend bleibt die Fahrt trotzdem, da sich das Wetter alle 50km ändern… von Sonnenschein zu Schneestürmen über Windböen, die einen fast von der Straße drücken. Wenn bei uns in Deutschland eine Unwetterwarnung ausgegeben wird, lachen die Isländer, für sie ist das nur ein laues Lüftchen^^

Die ersten Tage haben wir in der Nähe von Selfoss übernachtet.

Es ging sehr früh raus, eine Stunde fahrt zu Gulfoss, da der Wasserfall zum Golden Circle gehört, treffen dort extrem viele Reisebusse aus Reykjavik an. Dann kann man sich vor Menschen nicht mehr retten.

Bei uns hat es gepasst, wir waren ca. eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang vor Ort und haben uns die ersten Spots rausgesucht. Der Wind war brutal, aber die Wolkendecke verschwand und die Sonne kam knapp über den Horizont. Einmalig, das war wirklich sehr spektakulär. Leider waren die Wege auf Höhe des Wasserfalls noch gesperrt, es war alles vereist.

Als die ersten Busse eingetroffen sind, haben wir unsere Sachen gepackt und sich weiter gefahren nach Öxarárfoss. Ein wahrscheinlich künstlich angelegter Wasserfall.

Weiter ging es den Golden Circle entlang, aber dort habe ich keine Kamera mitgenommen, da einfach viel zu viel los war.

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